24 Stunden erreichbar☎ 05151 9488-77info@atemweg-wg.de
Krankheitsbilder in der Intensivpflege

20 Krankheitsbilder in der Intensivpflege – und wie wir sie versorgen

Wir wissen, was wir tun: Besonderheiten jeder Erkrankung – und wie unsere Intensivfachkräfte damit umgehen.

☎ 05151 9488-77Besichtigung anfragen

Jede Erkrankung stellt eigene Anforderungen an Beatmung, Atemwege, Ernährung, Kommunikation und Alltag. Unser Pflegeteam besteht ausschließlich aus Intensivfachkräften, die diese Besonderheiten kennen und fortlaufend geschult werden. Hier finden Sie die 20 Krankheitsbilder, mit denen wir in der Atemweg WG und in der 1:1-Pflege besonders häufig arbeiten.

Neuromuskuläre Erkrankungen

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Fortschreitende Erkrankung der motorischen Nervenzellen. Die Muskulatur – auch die Atem-, Schluck- und Sprechmuskulatur – wird zunehmend schwächer, das Bewusstsein bleibt in der Regel klar.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Atemschwäche oft zuerst nachts – zunächst NIV über Maske, später ggf. invasive Beatmung über Tracheostoma
  • schwacher Hustenstoß, hohe Gefahr von Sekretverhalt und Lungenentzündung
  • Schluckstörung (Dysphagie) mit Aspirationsgefahr, häufig PEG-Ernährung
  • Sprechen fällt schwer oder ist nicht mehr möglich – Kommunikation über Buchstabentafel oder Augensteuerung
  • klarer Geist bei fortschreitender Lähmung – psychische Begleitung und Patientenverfügung sind zentral

So versorgen wir

Wir beherrschen NIV und invasive Beatmung, setzen den Hustenassistenten ein und sichern das Sekretmanagement. Kommunikationshilfen werden in den Alltag eingebunden, Wünsche aus der Patientenverfügung respektieren wir konsequent – bei Bedarf in enger Abstimmung mit dem Palliativnetz.

Muskeldystrophien (z. B. Duchenne)

Erblich bedingte Erkrankungen, bei denen Muskelgewebe nach und nach abgebaut wird. Betroffen sind häufig junge Erwachsene, die mit Beatmung ein aktives Leben führen.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • zunehmende Atemmuskelschwäche, häufig zunächst nächtliche NIV, später Beatmung rund um die Uhr
  • Herzbeteiligung (Kardiomyopathie) – Herzfrequenz und Blutdruck im Blick behalten
  • Skoliose und Kontrakturen – sorgfältige Lagerung und Positionierung im Rollstuhl
  • Ausbildung, Beruf, Freizeit und Selbstbestimmung haben einen hohen Stellenwert

So versorgen wir

Unsere Intensivfachkräfte begleiten Beatmung und Hustenassistenz und unterstützen Mobilität und Teilhabe – im Alltag, bei Ausflügen und Terminen. Kardiologische und neuromuskuläre Kontrollen organisieren wir mit den Fachzentren.

Spinale Muskelatrophie (SMA)

Genetisch bedingter Untergang der motorischen Nervenzellen im Rückenmark mit Muskelschwäche, oft seit der Kindheit. Neue medikamentöse Therapien haben den Verlauf verändert.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Atem- und Hustenschwäche, NIV oder Beatmung über Tracheostoma
  • intensives Sekretmanagement: Hustenassistent, Inhalationen, Lagerungsdrainage
  • Schluckstörung möglich, Ernährung teils über PEG
  • regelmäßige Medikamentengaben im Spezialzentrum müssen organisiert werden

So versorgen wir

Wir koordinieren die Termine im SMA-Zentrum einschließlich Transport, stellen das Sekretmanagement sicher und fördern Selbstständigkeit, wo immer sie möglich ist.

Myasthenia gravis

Autoimmunerkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel gestört ist. Typisch ist eine belastungsabhängige Muskelschwäche, die die Atmung betreffen kann.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Gefahr einer myasthenen Krise mit akuter Atemnot
  • Medikamente müssen auf die Minute pünktlich gegeben werden
  • viele Arzneimittel können die Erkrankung verschlechtern – jede neue Medikation wird geprüft
  • Schluckstörung und Aspirationsgefahr bei Ermüdung

So versorgen wir

Wir sichern die exakte Medikamentengabe, beobachten Warnzeichen einer Krise und haben einen klaren Notfallplan mit den behandelnden Neurologen abgestimmt.

Guillain-Barré-Syndrom und Critical-Illness-Polyneuropathie

Akute Nervenschädigung (GBS) oder Nerven- und Muskelschwäche nach langer Intensivbehandlung (CIP/CIM). Beides kann eine lange Beatmungsphase nach sich ziehen – mit guter Chance auf Besserung.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • oft lange Beatmungsdauer, aber echtes Rehabilitationspotenzial
  • schrittweise Entwöhnung von der Beatmung (Weaning) nach ärztlichem Plan
  • Kreislaufschwankungen und Nervenschmerzen möglich
  • intensive Physio-, Ergo- und Atemtherapie sind entscheidend

So versorgen wir

Bei uns steht das Ziel Fortschritt im Mittelpunkt: Wir setzen Weaning-Schritte nach ärztlicher Anordnung um, dokumentieren jede Veränderung und organisieren tägliche Therapie. Erreichte Ziele werden in der regelmäßigen ärztlichen Potenzialerhebung berücksichtigt.

Zwerchfelllähmung

Ausfall des wichtigsten Atemmuskels, zum Beispiel nach Nervenverletzung, Operation oder im Rahmen neuromuskulärer Erkrankungen.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Atemnot vor allem im Liegen und nachts
  • häufig NIV über Maske, bei beidseitiger Lähmung auch invasive Beatmung
  • Oberkörperhochlagerung und angepasste Lagerung sind wichtig

So versorgen wir

Wir passen Lagerung und Beatmungszeiten individuell an und überwachen Sauerstoffsättigung und CO₂-Werte engmaschig.

Neurologische Erkrankungen und Hirnschädigungen

Hohe Querschnittlähmung

Verletzung des Rückenmarks im Halsbereich (z. B. C1–C4), meist nach einem Unfall. Bei sehr hoher Lähmung fällt die Zwerchfellatmung aus, sodass dauerhaft beatmet werden muss.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • invasive Beatmung, teils mit Zwerchfellschrittmacher
  • autonome Dysreflexie: plötzlicher, gefährlicher Blutdruckanstieg, z. B. durch volle Blase – sofortiges Handeln nötig
  • gestörte Temperaturregulation – klimatisierte Räume sind hier ein echter Sicherheitsfaktor
  • Blasen- und Darmmanagement, höchstes Dekubitusrisiko
  • geistig voll leistungsfähig – Teilhabe, Assistenztechnik und Mobilität stehen im Vordergrund

So versorgen wir

Wir erkennen eine autonome Dysreflexie sofort und handeln nach festem Standard. Blasen- und Darmmanagement, Druckentlastung und Lagerung sind Routine. Die Nachsorge im Querschnittzentrum und die Kostenklärung mit Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse organisieren wir.

Multiple Sklerose im fortgeschrittenen Stadium

Chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems. In späten Stadien können Schluck-, Husten- und Atemfunktion so beeinträchtigt sein, dass Intensivpflege notwendig wird.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Schluckstörung und Aspirationsgefahr, häufig Trachealkanüle zum Schutz der Atemwege
  • Spastik und Schmerzen, teils mit Medikamentenpumpe
  • Blasenfunktionsstörungen und erhöhtes Infektrisiko
  • Ermüdbarkeit (Fatigue) und wechselnde Tagesform

So versorgen wir

Trachealkanülenmanagement, Spastik- und Schmerzbeobachtung sowie Physio- und Ergotherapie stimmen wir eng mit Neurologie und Therapeuten ab. Der Tagesablauf richtet sich nach der Tagesform.

Hypoxischer Hirnschaden nach Reanimation

Nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand kann Sauerstoffmangel das Gehirn dauerhaft schädigen. Bewusstsein, Wahrnehmung und Kommunikation sind unterschiedlich stark eingeschränkt.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • häufig Trachealkanüle, teils mit Beatmung
  • epileptische Anfälle und Muskelzuckungen möglich
  • Schluckstörung, Ernährung meist über PEG
  • hoher Bedarf an Lagerung und Kontrakturprophylaxe

So versorgen wir

Wir beobachten Bewusstseinslage und Anfallsgeschehen genau, fördern die Wahrnehmung mit basaler Stimulation und beziehen Angehörige eng ein.

Wachkoma (Syndrom reaktionsloser Wachheit)

Die Augen sind geöffnet, Schlaf-Wach-Rhythmus und viele Körperfunktionen sind erhalten, eine bewusste Reaktion ist aber kaum oder nicht erkennbar. Übergänge in einen Zustand minimalen Bewusstseins sind möglich.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • kleinste Reaktionen erkennen und dokumentieren
  • vollständige Abhängigkeit in allen Lebensbereichen, PEG-Ernährung
  • Trachealkanüle, Sekretmanagement und Aspirationsschutz
  • Kontraktur-, Dekubitus- und Pneumonieprophylaxe

So versorgen wir

Unsere Intensivfachkräfte arbeiten mit basaler Stimulation, festen Ritualen und vertrauten Reizen wie Stimmen und Musik der Familie. Veränderungen dokumentieren wir sorgfältig für Ärzte und Angehörige.

Schweres Schädel-Hirn-Trauma

Hirnverletzung nach Unfall oder Sturz. Die Folgen reichen von Bewusstseinsstörungen über Lähmungen bis zu Veränderungen von Verhalten und Gedächtnis.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Trachealkanüle, teils mit Beatmung
  • Unruhe, Verwirrtheit oder Aggression können vorkommen – Deeskalation statt Fixierung
  • Spastik, Anfälle und Schluckstörung
  • häufig Kostenträger Berufsgenossenschaft oder Haftpflichtversicherung

So versorgen wir

Wir schaffen eine reizarme, strukturierte Umgebung, arbeiten deeskalierend und fördern Rehabilitation gemeinsam mit Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Die Abstimmung mit BG, Unfallkasse oder Versicherung übernehmen wir.

Schwerer Schlaganfall und Hirnblutung

Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn mit bleibenden Ausfällen, etwa Lähmung, Sprachstörung oder Bewusstseinsstörung, im schweren Fall mit Trachealkanüle.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Schluckstörung und Aspirationsgefahr – häufig Trachealkanüle mit schrittweiser Entwöhnung
  • Sprach- und Wahrnehmungsstörungen (Aphasie, Neglect)
  • Blutdruck und Gerinnungshemmer sorgfältig überwachen
  • ein Wiedererlangen von Fähigkeiten ist oft möglich

So versorgen wir

Wir begleiten die Entwöhnung von der Trachealkanüle mit der Logopädie, fördern die betroffene Seite nach therapeutischem Konzept und überwachen Blutdruck und Medikation genau.

Lungen- und Atemwegserkrankungen

COPD mit chronischem Atemversagen

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit dauerhafter Atemwegsverengung und Lungenüberblähung. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für eine außerklinische Beatmung.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • CO₂-Anreicherung im Blut (Hyperkapnie) – oft NIV, nach gescheitertem Weaning auch invasiv
  • akute Verschlechterungen (Exazerbationen) früh erkennen
  • zäher Schleim: Inhalationen, Sekretmanagement, Atemphysiotherapie
  • Sauerstoff nur nach ärztlicher Verordnung und mit Zielwerten
  • häufig Begleiterkrankungen wie Herzschwäche oder Diabetes

So versorgen wir

Wir erkennen Warnzeichen einer Exazerbation frühzeitig, halten Sauerstoff-Zielwerte exakt ein und stimmen uns eng mit Pneumologen und Atmungstherapeuten ab.

Obesitas-Hypoventilationssyndrom

Bei starkem Übergewicht kann die Atmung so eingeschränkt sein, dass CO₂ im Blut ansteigt – besonders im Schlaf.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • meist nächtliche NIV, Maskensitz und Hautschutz sind entscheidend
  • häufig zusätzlich Schlafapnoe
  • Mobilisation und Transfers erfordern spezielle Hilfsmittel
  • erhöhtes Risiko für Druckgeschwüre in Hautfalten

So versorgen wir

Wir sorgen für einen dichten, hautschonenden Maskensitz, sichere Transfers mit geeigneten Hilfsmitteln und ein Ernährungs- und Bewegungskonzept in Abstimmung mit Ärzten und Therapeuten.

Thorax-restriktive Erkrankungen (z. B. Kyphoskoliose)

Verformungen des Brustkorbs oder der Wirbelsäule sowie Folgen früherer Lungen-Tbc oder Operationen schränken die Atembewegung ein.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Hypoventilation, vor allem nachts – NIV ist oft sehr wirksam
  • Lagerung muss die Brustkorbform berücksichtigen
  • Atemtherapie erhält die Beweglichkeit des Brustkorbs

So versorgen wir

Wir lagern individuell und atemerleichternd, begleiten die Beatmung und integrieren Atemphysiotherapie in den Tagesablauf.

Lungenfibrose und interstitielle Lungenerkrankungen

Vernarbung des Lungengewebes, wodurch die Sauerstoffaufnahme zunehmend schlechter wird.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • hoher Sauerstoffbedarf, teils mit High-Flow-Sauerstoff
  • Atemnot schon bei geringer Belastung – Pausen gezielt planen
  • bei fortgeschrittener Erkrankung ist palliative Begleitung wichtig

So versorgen wir

Wir steuern die Sauerstofftherapie nach ärztlicher Vorgabe, planen Belastungen schonend und lindern Atemnot – bei Bedarf gemeinsam mit dem Palliativnetz.

Mukoviszidose (zystische Fibrose)

Angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der zäher Schleim Lunge und Verdauungsorgane belastet. Im fortgeschrittenen Stadium kann Beatmung nötig werden.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • sehr aufwendiges tägliches Sekretmanagement und Inhalationen
  • Besiedlung mit speziellen Keimen – strikte Hygiene, auch zum Schutz anderer Bewohner
  • hoher Kalorienbedarf und Enzymgabe zu den Mahlzeiten
  • teils Begleitung vor oder nach einer Lungentransplantation

So versorgen wir

Wir halten Inhalations- und Therapiepläne genau ein, arbeiten nach strengen Hygienestandards und stimmen uns mit der Mukoviszidose-Ambulanz ab.

Langzeitbeatmung nach gescheitertem Weaning

Nach schwerer Erkrankung und langer Intensivbehandlung gelingt die Entwöhnung vom Beatmungsgerät nicht vollständig – die Beatmung wird außerhalb der Klinik fortgeführt.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Verlegung meist direkt aus Klinik oder Weaningzentrum – die Überleitung ist entscheidend
  • nach der AKI-Richtlinie wird das Potenzial zur Entwöhnung regelmäßig ärztlich erhoben
  • Muskelschwäche, Schluckstörung und Erschöpfung sind häufig
  • oft mehrere Begleiterkrankungen und viele Medikamente

So versorgen wir

Wir übernehmen die Überleitung: Abstimmung mit der Klinik, Beatmungsgerät und Hilfsmittel, Verordnungen und Kostenträger. In der WG setzen wir ärztlich angeordnete Weaning-Schritte um und dokumentieren jeden Fortschritt.

Folgen von ARDS und schwerer COVID-19-Erkrankung

Nach schwerem Lungenversagen bleiben teils eine eingeschränkte Lungenfunktion, Muskelschwäche und lange Beatmungsabhängigkeit zurück.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • oft Rehabilitationspotenzial – Ziel ist die schrittweise Entwöhnung
  • Erschöpfung, Muskelabbau, teils Ängste und Schlafstörungen nach der Intensivzeit
  • Belastung muss sorgfältig dosiert werden

So versorgen wir

Wir verbinden sichere Beatmung mit aktivierender Pflege, Atem- und Physiotherapie und psychosozialer Unterstützung.

Tumorerkrankungen

Kopf-Hals-Tumoren mit Tracheostoma

Nach Tumoroperationen an Kehlkopf, Rachen oder Mundhöhle atmen Betroffene über ein Tracheostoma; nach Kehlkopfentfernung ist dieser Zugang dauerhaft.

Besonderheiten in der Intensivpflege

  • Pflege von Tracheostoma und Kanüle, Befeuchtung der Atemluft
  • Blutungsrisiko und Wundversorgung nach Operation und Bestrahlung
  • Stimmverlust – Kommunikation über Sprechventil, Stimmprothese oder Schreibtafel
  • Schmerztherapie, Ernährung über PEG, palliative Situationen

So versorgen wir

Wir sind im Kanülen- und Stomamanagement routiniert, versorgen Wunden fachgerecht und arbeiten mit Logopädie, Onkologie, Schmerz- und Palliativmedizin zusammen.

Die Beschreibungen sind allgemeine Informationen und ersetzen keine ärztliche Beratung. Fachlich geprüft von: Pflegedienstleitung der Atemweg WG · Stand: November 2026

Team & Netzwerk

Ausschließlich Intensivfachkräfte – und ein Netzwerk, das wir für Sie steuern

Unser Pflegeteam

In der Atemweg WG und in der 1:1-Versorgung arbeiten ausschließlich Intensivfachkräfte. Sie kennen invasive und nicht-invasive Beatmung, Trachealkanülen, Absaugung, Sekretmanagement und Notfallsituationen aus langjähriger Praxis.

  • fortlaufende Schulungen zu Beatmung, Trachealkanülen- und Sekretmanagement
  • regelmäßiges Notfall- und Reanimationstraining
  • Hygiene- und Gerätesicherheitsschulungen
  • Fallbesprechungen zu jedem Bewohner im Team

Wir übernehmen die Organisation

Wir arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten (u. a. Pneumologie, Neurologie, Palliativmedizin), mit Physio-, Ergo-, Atmungs- und Logopädie-Therapeuten, Apotheken, Sanitätshäusern und Beatmungs-Providern zusammen. Für Sie und Ihre Angehörigen bedeutet das: ein Ansprechpartner für alles.

  • Arzttermine, Hausbesuche und Rezepte
  • Verordnungen und Anträge bei Kranken- und Pflegekasse
  • Therapietermine in der WG oder zu Hause
  • Hilfsmittel, Beatmungsgeräte und Wartung
  • Überleitung aus Klinik oder Weaningzentrum

Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Welche Erkrankungen versorgt die Atemweg WG?
Wir versorgen Menschen mit außerklinischem Intensivpflegebedarf, unter anderem bei ALS, Muskeldystrophien, SMA, hoher Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, COPD, Obesitas-Hypoventilationssyndrom, Lungenfibrose, nach gescheitertem Weaning, nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, hypoxischem Hirnschaden, im Wachkoma sowie bei Kopf-Hals-Tumoren mit Tracheostoma.
Brauche ich für die Aufnahme eine bestimmte Diagnose?
Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern der Bedarf: Außerklinische Intensivpflege kommt infrage, wenn ständig eine Pflegefachkraft anwesend sein muss, weil lebensbedrohliche Situationen jederzeit eintreten können – etwa bei Beatmung oder Trachealkanüle. Die Verordnung stellt ein dafür qualifizierter Arzt aus.
Was ist die Potenzialerhebung?
Nach der AKI-Richtlinie wird bei beatmeten oder trachealkanülierten Patienten regelmäßig ärztlich geprüft, ob eine Entwöhnung von Beatmung oder Kanüle möglich ist. Wir organisieren diese Termine und liefern die Pflegedokumentation dafür.

Kontakt

Platz in der WG anfragen oder Besichtigung vereinbaren

Sie interessieren sich für die Atemweg WG in Hameln? Wir beraten Sie persönlich – zu freien Zimmern, zur Überleitung aus der Klinik und zur Kostenübernahme.

☎ 05151 9488-77
info@atemweg-wg.de

Atemweg WG · Kastanienwall 5a · 31785 Hameln
Wir sind rund um die Uhr erreichbar.