Jede Erkrankung stellt eigene Anforderungen an Beatmung, Atemwege, Ernährung, Kommunikation und Alltag. Unser Pflegeteam besteht ausschließlich aus Intensivfachkräften, die diese Besonderheiten kennen und fortlaufend geschult werden. Hier finden Sie die 20 Krankheitsbilder, mit denen wir in der Atemweg WG und in der 1:1-Pflege besonders häufig arbeiten.
Neuromuskuläre Erkrankungen
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Fortschreitende Erkrankung der motorischen Nervenzellen. Die Muskulatur – auch die Atem-, Schluck- und Sprechmuskulatur – wird zunehmend schwächer, das Bewusstsein bleibt in der Regel klar.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Atemschwäche oft zuerst nachts – zunächst NIV über Maske, später ggf. invasive Beatmung über Tracheostoma
schwacher Hustenstoß, hohe Gefahr von Sekretverhalt und Lungenentzündung
Schluckstörung (Dysphagie) mit Aspirationsgefahr, häufig PEG-Ernährung
Sprechen fällt schwer oder ist nicht mehr möglich – Kommunikation über Buchstabentafel oder Augensteuerung
klarer Geist bei fortschreitender Lähmung – psychische Begleitung und Patientenverfügung sind zentral
So versorgen wir
Wir beherrschen NIV und invasive Beatmung, setzen den Hustenassistenten ein und sichern das Sekretmanagement. Kommunikationshilfen werden in den Alltag eingebunden, Wünsche aus der Patientenverfügung respektieren wir konsequent – bei Bedarf in enger Abstimmung mit dem Palliativnetz.
Muskeldystrophien (z. B. Duchenne)
Erblich bedingte Erkrankungen, bei denen Muskelgewebe nach und nach abgebaut wird. Betroffen sind häufig junge Erwachsene, die mit Beatmung ein aktives Leben führen.
Besonderheiten in der Intensivpflege
zunehmende Atemmuskelschwäche, häufig zunächst nächtliche NIV, später Beatmung rund um die Uhr
Herzbeteiligung (Kardiomyopathie) – Herzfrequenz und Blutdruck im Blick behalten
Skoliose und Kontrakturen – sorgfältige Lagerung und Positionierung im Rollstuhl
Ausbildung, Beruf, Freizeit und Selbstbestimmung haben einen hohen Stellenwert
So versorgen wir
Unsere Intensivfachkräfte begleiten Beatmung und Hustenassistenz und unterstützen Mobilität und Teilhabe – im Alltag, bei Ausflügen und Terminen. Kardiologische und neuromuskuläre Kontrollen organisieren wir mit den Fachzentren.
Spinale Muskelatrophie (SMA)
Genetisch bedingter Untergang der motorischen Nervenzellen im Rückenmark mit Muskelschwäche, oft seit der Kindheit. Neue medikamentöse Therapien haben den Verlauf verändert.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Atem- und Hustenschwäche, NIV oder Beatmung über Tracheostoma
regelmäßige Medikamentengaben im Spezialzentrum müssen organisiert werden
So versorgen wir
Wir koordinieren die Termine im SMA-Zentrum einschließlich Transport, stellen das Sekretmanagement sicher und fördern Selbstständigkeit, wo immer sie möglich ist.
Myasthenia gravis
Autoimmunerkrankung, bei der die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel gestört ist. Typisch ist eine belastungsabhängige Muskelschwäche, die die Atmung betreffen kann.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Gefahr einer myasthenen Krise mit akuter Atemnot
Medikamente müssen auf die Minute pünktlich gegeben werden
viele Arzneimittel können die Erkrankung verschlechtern – jede neue Medikation wird geprüft
Schluckstörung und Aspirationsgefahr bei Ermüdung
So versorgen wir
Wir sichern die exakte Medikamentengabe, beobachten Warnzeichen einer Krise und haben einen klaren Notfallplan mit den behandelnden Neurologen abgestimmt.
Guillain-Barré-Syndrom und Critical-Illness-Polyneuropathie
Akute Nervenschädigung (GBS) oder Nerven- und Muskelschwäche nach langer Intensivbehandlung (CIP/CIM). Beides kann eine lange Beatmungsphase nach sich ziehen – mit guter Chance auf Besserung.
Besonderheiten in der Intensivpflege
oft lange Beatmungsdauer, aber echtes Rehabilitationspotenzial
schrittweise Entwöhnung von der Beatmung (Weaning) nach ärztlichem Plan
Kreislaufschwankungen und Nervenschmerzen möglich
intensive Physio-, Ergo- und Atemtherapie sind entscheidend
So versorgen wir
Bei uns steht das Ziel Fortschritt im Mittelpunkt: Wir setzen Weaning-Schritte nach ärztlicher Anordnung um, dokumentieren jede Veränderung und organisieren tägliche Therapie. Erreichte Ziele werden in der regelmäßigen ärztlichen Potenzialerhebung berücksichtigt.
Zwerchfelllähmung
Ausfall des wichtigsten Atemmuskels, zum Beispiel nach Nervenverletzung, Operation oder im Rahmen neuromuskulärer Erkrankungen.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Atemnot vor allem im Liegen und nachts
häufig NIV über Maske, bei beidseitiger Lähmung auch invasive Beatmung
Oberkörperhochlagerung und angepasste Lagerung sind wichtig
So versorgen wir
Wir passen Lagerung und Beatmungszeiten individuell an und überwachen Sauerstoffsättigung und CO₂-Werte engmaschig.
Neurologische Erkrankungen und Hirnschädigungen
Hohe Querschnittlähmung
Verletzung des Rückenmarks im Halsbereich (z. B. C1–C4), meist nach einem Unfall. Bei sehr hoher Lähmung fällt die Zwerchfellatmung aus, sodass dauerhaft beatmet werden muss.
Besonderheiten in der Intensivpflege
invasive Beatmung, teils mit Zwerchfellschrittmacher
autonome Dysreflexie: plötzlicher, gefährlicher Blutdruckanstieg, z. B. durch volle Blase – sofortiges Handeln nötig
gestörte Temperaturregulation – klimatisierte Räume sind hier ein echter Sicherheitsfaktor
Blasen- und Darmmanagement, höchstes Dekubitusrisiko
geistig voll leistungsfähig – Teilhabe, Assistenztechnik und Mobilität stehen im Vordergrund
So versorgen wir
Wir erkennen eine autonome Dysreflexie sofort und handeln nach festem Standard. Blasen- und Darmmanagement, Druckentlastung und Lagerung sind Routine. Die Nachsorge im Querschnittzentrum und die Kostenklärung mit Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse organisieren wir.
Multiple Sklerose im fortgeschrittenen Stadium
Chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems. In späten Stadien können Schluck-, Husten- und Atemfunktion so beeinträchtigt sein, dass Intensivpflege notwendig wird.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Schluckstörung und Aspirationsgefahr, häufig Trachealkanüle zum Schutz der Atemwege
Spastik und Schmerzen, teils mit Medikamentenpumpe
Blasenfunktionsstörungen und erhöhtes Infektrisiko
Ermüdbarkeit (Fatigue) und wechselnde Tagesform
So versorgen wir
Trachealkanülenmanagement, Spastik- und Schmerzbeobachtung sowie Physio- und Ergotherapie stimmen wir eng mit Neurologie und Therapeuten ab. Der Tagesablauf richtet sich nach der Tagesform.
Hypoxischer Hirnschaden nach Reanimation
Nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand kann Sauerstoffmangel das Gehirn dauerhaft schädigen. Bewusstsein, Wahrnehmung und Kommunikation sind unterschiedlich stark eingeschränkt.
Besonderheiten in der Intensivpflege
häufig Trachealkanüle, teils mit Beatmung
epileptische Anfälle und Muskelzuckungen möglich
Schluckstörung, Ernährung meist über PEG
hoher Bedarf an Lagerung und Kontrakturprophylaxe
So versorgen wir
Wir beobachten Bewusstseinslage und Anfallsgeschehen genau, fördern die Wahrnehmung mit basaler Stimulation und beziehen Angehörige eng ein.
Wachkoma (Syndrom reaktionsloser Wachheit)
Die Augen sind geöffnet, Schlaf-Wach-Rhythmus und viele Körperfunktionen sind erhalten, eine bewusste Reaktion ist aber kaum oder nicht erkennbar. Übergänge in einen Zustand minimalen Bewusstseins sind möglich.
Besonderheiten in der Intensivpflege
kleinste Reaktionen erkennen und dokumentieren
vollständige Abhängigkeit in allen Lebensbereichen, PEG-Ernährung
Trachealkanüle, Sekretmanagement und Aspirationsschutz
Kontraktur-, Dekubitus- und Pneumonieprophylaxe
So versorgen wir
Unsere Intensivfachkräfte arbeiten mit basaler Stimulation, festen Ritualen und vertrauten Reizen wie Stimmen und Musik der Familie. Veränderungen dokumentieren wir sorgfältig für Ärzte und Angehörige.
Schweres Schädel-Hirn-Trauma
Hirnverletzung nach Unfall oder Sturz. Die Folgen reichen von Bewusstseinsstörungen über Lähmungen bis zu Veränderungen von Verhalten und Gedächtnis.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Trachealkanüle, teils mit Beatmung
Unruhe, Verwirrtheit oder Aggression können vorkommen – Deeskalation statt Fixierung
Spastik, Anfälle und Schluckstörung
häufig Kostenträger Berufsgenossenschaft oder Haftpflichtversicherung
So versorgen wir
Wir schaffen eine reizarme, strukturierte Umgebung, arbeiten deeskalierend und fördern Rehabilitation gemeinsam mit Logopädie, Ergo- und Physiotherapie. Die Abstimmung mit BG, Unfallkasse oder Versicherung übernehmen wir.
Schwerer Schlaganfall und Hirnblutung
Durchblutungsstörung oder Blutung im Gehirn mit bleibenden Ausfällen, etwa Lähmung, Sprachstörung oder Bewusstseinsstörung, im schweren Fall mit Trachealkanüle.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Schluckstörung und Aspirationsgefahr – häufig Trachealkanüle mit schrittweiser Entwöhnung
Sprach- und Wahrnehmungsstörungen (Aphasie, Neglect)
Blutdruck und Gerinnungshemmer sorgfältig überwachen
ein Wiedererlangen von Fähigkeiten ist oft möglich
So versorgen wir
Wir begleiten die Entwöhnung von der Trachealkanüle mit der Logopädie, fördern die betroffene Seite nach therapeutischem Konzept und überwachen Blutdruck und Medikation genau.
Lungen- und Atemwegserkrankungen
COPD mit chronischem Atemversagen
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung mit dauerhafter Atemwegsverengung und Lungenüberblähung. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für eine außerklinische Beatmung.
Besonderheiten in der Intensivpflege
CO₂-Anreicherung im Blut (Hyperkapnie) – oft NIV, nach gescheitertem Weaning auch invasiv
Sauerstoff nur nach ärztlicher Verordnung und mit Zielwerten
häufig Begleiterkrankungen wie Herzschwäche oder Diabetes
So versorgen wir
Wir erkennen Warnzeichen einer Exazerbation frühzeitig, halten Sauerstoff-Zielwerte exakt ein und stimmen uns eng mit Pneumologen und Atmungstherapeuten ab.
Obesitas-Hypoventilationssyndrom
Bei starkem Übergewicht kann die Atmung so eingeschränkt sein, dass CO₂ im Blut ansteigt – besonders im Schlaf.
Besonderheiten in der Intensivpflege
meist nächtliche NIV, Maskensitz und Hautschutz sind entscheidend
häufig zusätzlich Schlafapnoe
Mobilisation und Transfers erfordern spezielle Hilfsmittel
erhöhtes Risiko für Druckgeschwüre in Hautfalten
So versorgen wir
Wir sorgen für einen dichten, hautschonenden Maskensitz, sichere Transfers mit geeigneten Hilfsmitteln und ein Ernährungs- und Bewegungskonzept in Abstimmung mit Ärzten und Therapeuten.
Thorax-restriktive Erkrankungen (z. B. Kyphoskoliose)
Verformungen des Brustkorbs oder der Wirbelsäule sowie Folgen früherer Lungen-Tbc oder Operationen schränken die Atembewegung ein.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Hypoventilation, vor allem nachts – NIV ist oft sehr wirksam
Lagerung muss die Brustkorbform berücksichtigen
Atemtherapie erhält die Beweglichkeit des Brustkorbs
So versorgen wir
Wir lagern individuell und atemerleichternd, begleiten die Beatmung und integrieren Atemphysiotherapie in den Tagesablauf.
Lungenfibrose und interstitielle Lungenerkrankungen
Vernarbung des Lungengewebes, wodurch die Sauerstoffaufnahme zunehmend schlechter wird.
Besonderheiten in der Intensivpflege
hoher Sauerstoffbedarf, teils mit High-Flow-Sauerstoff
Atemnot schon bei geringer Belastung – Pausen gezielt planen
bei fortgeschrittener Erkrankung ist palliative Begleitung wichtig
So versorgen wir
Wir steuern die Sauerstofftherapie nach ärztlicher Vorgabe, planen Belastungen schonend und lindern Atemnot – bei Bedarf gemeinsam mit dem Palliativnetz.
Mukoviszidose (zystische Fibrose)
Angeborene Stoffwechselerkrankung, bei der zäher Schleim Lunge und Verdauungsorgane belastet. Im fortgeschrittenen Stadium kann Beatmung nötig werden.
Besonderheiten in der Intensivpflege
sehr aufwendiges tägliches Sekretmanagement und Inhalationen
Besiedlung mit speziellen Keimen – strikte Hygiene, auch zum Schutz anderer Bewohner
hoher Kalorienbedarf und Enzymgabe zu den Mahlzeiten
teils Begleitung vor oder nach einer Lungentransplantation
So versorgen wir
Wir halten Inhalations- und Therapiepläne genau ein, arbeiten nach strengen Hygienestandards und stimmen uns mit der Mukoviszidose-Ambulanz ab.
Langzeitbeatmung nach gescheitertem Weaning
Nach schwerer Erkrankung und langer Intensivbehandlung gelingt die Entwöhnung vom Beatmungsgerät nicht vollständig – die Beatmung wird außerhalb der Klinik fortgeführt.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Verlegung meist direkt aus Klinik oder Weaningzentrum – die Überleitung ist entscheidend
nach der AKI-Richtlinie wird das Potenzial zur Entwöhnung regelmäßig ärztlich erhoben
Muskelschwäche, Schluckstörung und Erschöpfung sind häufig
oft mehrere Begleiterkrankungen und viele Medikamente
So versorgen wir
Wir übernehmen die Überleitung: Abstimmung mit der Klinik, Beatmungsgerät und Hilfsmittel, Verordnungen und Kostenträger. In der WG setzen wir ärztlich angeordnete Weaning-Schritte um und dokumentieren jeden Fortschritt.
Folgen von ARDS und schwerer COVID-19-Erkrankung
Nach schwerem Lungenversagen bleiben teils eine eingeschränkte Lungenfunktion, Muskelschwäche und lange Beatmungsabhängigkeit zurück.
Besonderheiten in der Intensivpflege
oft Rehabilitationspotenzial – Ziel ist die schrittweise Entwöhnung
Erschöpfung, Muskelabbau, teils Ängste und Schlafstörungen nach der Intensivzeit
Belastung muss sorgfältig dosiert werden
So versorgen wir
Wir verbinden sichere Beatmung mit aktivierender Pflege, Atem- und Physiotherapie und psychosozialer Unterstützung.
Tumorerkrankungen
Kopf-Hals-Tumoren mit Tracheostoma
Nach Tumoroperationen an Kehlkopf, Rachen oder Mundhöhle atmen Betroffene über ein Tracheostoma; nach Kehlkopfentfernung ist dieser Zugang dauerhaft.
Besonderheiten in der Intensivpflege
Pflege von Tracheostoma und Kanüle, Befeuchtung der Atemluft
Blutungsrisiko und Wundversorgung nach Operation und Bestrahlung
Stimmverlust – Kommunikation über Sprechventil, Stimmprothese oder Schreibtafel
Schmerztherapie, Ernährung über PEG, palliative Situationen
So versorgen wir
Wir sind im Kanülen- und Stomamanagement routiniert, versorgen Wunden fachgerecht und arbeiten mit Logopädie, Onkologie, Schmerz- und Palliativmedizin zusammen.
Die Beschreibungen sind allgemeine Informationen und ersetzen keine ärztliche Beratung. Fachlich geprüft von: Pflegedienstleitung der Atemweg WG · Stand: November 2026
Team & Netzwerk
Ausschließlich Intensivfachkräfte – und ein Netzwerk, das wir für Sie steuern
Unser Pflegeteam
In der Atemweg WG und in der 1:1-Versorgung arbeiten ausschließlich Intensivfachkräfte. Sie kennen invasive und nicht-invasive Beatmung, Trachealkanülen, Absaugung, Sekretmanagement und Notfallsituationen aus langjähriger Praxis.
fortlaufende Schulungen zu Beatmung, Trachealkanülen- und Sekretmanagement
regelmäßiges Notfall- und Reanimationstraining
Hygiene- und Gerätesicherheitsschulungen
Fallbesprechungen zu jedem Bewohner im Team
Wir übernehmen die Organisation
Wir arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten (u. a. Pneumologie, Neurologie, Palliativmedizin), mit Physio-, Ergo-, Atmungs- und Logopädie-Therapeuten, Apotheken, Sanitätshäusern und Beatmungs-Providern zusammen. Für Sie und Ihre Angehörigen bedeutet das: ein Ansprechpartner für alles.
Arzttermine, Hausbesuche und Rezepte
Verordnungen und Anträge bei Kranken- und Pflegekasse
Therapietermine in der WG oder zu Hause
Hilfsmittel, Beatmungsgeräte und Wartung
Überleitung aus Klinik oder Weaningzentrum
Fragen & Antworten
Häufige Fragen
Welche Erkrankungen versorgt die Atemweg WG?
Wir versorgen Menschen mit außerklinischem Intensivpflegebedarf, unter anderem bei ALS, Muskeldystrophien, SMA, hoher Querschnittlähmung, Multipler Sklerose, COPD, Obesitas-Hypoventilationssyndrom, Lungenfibrose, nach gescheitertem Weaning, nach Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, hypoxischem Hirnschaden, im Wachkoma sowie bei Kopf-Hals-Tumoren mit Tracheostoma.
Brauche ich für die Aufnahme eine bestimmte Diagnose?
Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern der Bedarf: Außerklinische Intensivpflege kommt infrage, wenn ständig eine Pflegefachkraft anwesend sein muss, weil lebensbedrohliche Situationen jederzeit eintreten können – etwa bei Beatmung oder Trachealkanüle. Die Verordnung stellt ein dafür qualifizierter Arzt aus.
Was ist die Potenzialerhebung?
Nach der AKI-Richtlinie wird bei beatmeten oder trachealkanülierten Patienten regelmäßig ärztlich geprüft, ob eine Entwöhnung von Beatmung oder Kanüle möglich ist. Wir organisieren diese Termine und liefern die Pflegedokumentation dafür.
Kontakt
Platz in der WG anfragen oder Besichtigung vereinbaren
Sie interessieren sich für die Atemweg WG in Hameln? Wir beraten Sie persönlich – zu freien Zimmern, zur Überleitung aus der Klinik und zur Kostenübernahme.